Archiv des Autors: fanini

Die Enten sind Preisträger!

Wir gratulieren unseren Mainzer Freunden von FC Ente Bagdad zum Gewinn des Julius-Hirsch-Preises 2019! Gute Freunde sind wichtig, zumal solche im Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung. Gerade heutzutage. GEMAINZam fröhlich und stark!

Erklärung der Ethik-Kommission des DFB

Die Ethikkommission des DFB hat die Aussagen von Clemens Tönnies immerhin klar als „rassistisch“ benannt. Das hatten u.a. die Julius-Hirsch-Preisträger*innen und ihre Unterstützer*innen gefordert. Damit hat die DFB-Kommission dem Urteil des Schalker Ehrenrats („Verdacht des Rassismus ist unbegründet“) widersprochen. Wir verstehen das so, dass der Fall damit wie bei Gericht zur Neuverhandlung an die untere Instanz – in diesem Falle der Schalker Ehrenrat – zurück verwiesen worden ist.

Appell an die DFB-Ethikkommission

Am Donnerstag, den 15. August, befasst sich die DFB-Ethikkommission mit der Causa Tönnies. Zahlreiche Julius-Hirsch-Preisträger (und weitere Unterstützer) haben aus diesem Anlass einen Appell an die Ethikkommission gerichtet. Mit dem Julius-Hirsch-Preis zeichnet der Deutsche Fußball-Bund seit 2005 Personen, Initiativen und Vereine, die sich als Aktive auf dem Fußballplatz, als Fans im Stadion, im Verein und in der Gesellschaft beispielhaft und unübersehbar einsetzen:

FAQ zu der aktuellen Situation

Uns erreicht derzeit eine Flut von Nachrichten und Kommentaren, die wir unmöglich alle einzeln beantworten können. Ganz viele davon unterstützen uns und setzen zum Teil ihre Hoffnungen in uns und andere aktive Fans. Einige sehen unsere Position kritisch, manche arbeiten leider auch mit Unterstellungen und Beleidigungen. Wir möchten einige Dinge klarstellen:

Ein Kommentar

Clemens Tönnies lässt tief in seine Gedankenwelt blicken. Dass er klimapolitischen Blödsinn erzählt, während er als Fleischgroßproduzent im CO2-Glashaus sitzt – geschenkt. Den Rassismus können wir nicht durchgehen lassen. Da reicht auch keine knappe Entschuldigung im Netz!
Jemand, der unseren Verein repräsentiert, darf solche Gedanken nicht mal in sich tragen. Der Verein muss jetzt ein Zeichen setzen und Konsequenzen ziehen!

Wir haben Pferdeschwänze

 

 

„Wir brauchen keine Eier, wir haben Pferdeschwänze!“

Provokant-sympathisch präsentieren sich die Fußballfrauen in einem neuen TV-Spot. Das Team spielt mit Klischees über Frauenfußball und tritt gegen die Vorurteile an.

Veranstaltungen im Mai

Veranstaltungen der Schalker Faninitiative e.V. im Rahmen der Aktionswochen für ein friedliches, demokratisches und weltoffenes Europa des “Gelsenkirchener Aktionsbündnis gegen Rassismus und Ausgrenzung“

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Lesung und Erinnerung

Aufruf zur Europawahl

Am 26. Mai 2019 findet die Wahl zum Europäischen Parlament statt. Sie fällt in eine Zeit, in der Antisemitismus und Rassismus wieder erstarken und nationalistische Tendenzen die Idee eines gemeinsamen Europas untergraben.

Neuer Fanladen – Es geht voran

Für alle die es noch nicht wissen; seit einiger Zeit haben wir einen neuen Fanladen !!!
Wir bleiben natürlich auf der Schalker Meile.
Ehemals Utes Friseurladen wird in Kürze unser neues Zuhause sein.

Vortrag 29. Januar: Ausgrenzung, Diskriminierung und Ermordung der Gelsenkirchener Sinti und Roma im deutschen Nationalsozialismus

Ausgrenzung, Diskriminierung und Ermordung der Gelsenkirchener Sinti und Roma im deutschen Nationalsozialismus

Vortragsveranstaltung der Schalker Faninitiative e.V.

mit Prof. Dr. Stefan Goch

29.Januar 2019 19Uhr

Solidarische Erklärung mit den Antifaschist*innen der Kampagne „Hannover Rechtsaußen“

Bei dem Spiel Hannover 96 gegen Fortuna Düsseldorf am 22.12.2018 kam es zu massiven Angriffen von Teilen der aktiven Fanszene von Hannover 96 auf antifaschistische Fans. Diese verteilten im Rahmen der Kampagne „Hannover Rechtsaussen“ Flyer im Niedersachsenstadion, um auf die besorgniserregenden Entwicklungen innerhalb der Kurve aufmerksam zu machen. Anstatt die Angreifer festzunehmen, überzog die Polizei die Antifaschist*innen mit Repression und nahm diese für mehrere Stunden in Gewahrsam. Damit verhinderten sie aktiv ein antifaschistisches Engagement innerhalb des Stadions und gaben den rechten Fans Rückendeckung.