Archiv des Autors: fanini

#Laufend erinnern

Die Pandemie hat die AG „Laufend erinnern“ gebremst, aber nicht gestoppt. Wir recherchieren die Geschichte(n) von Menschen, die von den Nazis ermordet, und auf dem Westfriedhof bestattet wurden. Opfer von Euthanasie, „Politische“ und „Arbeitsscheue“. Im Juni haben wir Quellen gesichtet und die Arbeit vertieft.

8. Mai – !Nie wieder

Der 8. Mai 1945 war der Tag der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus. Wir vergessen nicht, dass Millionen von NS-Opfern diesen Tag so sehr herbeigesehnt und ihn doch nie erlebt haben. Viele gingen nackt, erniedrigt und entmenschlicht in den Tod – erschossen, gefoltert, vergast. Die Mordindustrie der Nazis – in Birkenau und vielen anderen Orten – kam mit der absehbaren Kriegsniederlage erst so richtig auf Touren. Bis zum Schluss haben sie völlig skrupellos gemordet und am Ende auch die eigenen Kinder und Greise verheizt. Jeder Tag bis zum 8. Mai war einer zu viel. Als er endlich da war, kam er für Millionen zu spät. All diese Opfer mahnen uns: Nie wieder Faschismus!

Ganz sicher für euch!

Ohne unerlaubte Rudelbildung und unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen ist das Team der Ini für die Mitglieder da!
Anonyme Aktive tüten die auf 1.000 Stück limitierte Sonderauflage des SU für den Mitgliederversand ein. Freut euch schon mal drauf!

Stolpersteine-Putzaktion

Am kommenden Sonntag möchten wir die Stolpersteine im Stadtteil Schalke putzen. Treffpunkt (mit Kaffee und Kuchen) bei uns im Fanladen um 14:04.
Helfende Hände sind herzlich willkommen! Putzmittel, Know-How und Geschichten reichlich vorhanden.

UPDATE: Attacke von ganz weit rechts

UPDATE zu „Fridays gegen Altersarmut“: Laut Polizei Gelsenkirchen wurde die „Mahnwache“ auf dem Heinrich-König-Platz in GE für den morgigen Freitag vom Veranstalter abgesagt! In Bottrop wird sie aber wohl stattfinden.

Die Enten sind Preisträger!

Wir gratulieren unseren Mainzer Freunden von FC Ente Bagdad zum Gewinn des Julius-Hirsch-Preises 2019! Gute Freunde sind wichtig, zumal solche im Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung. Gerade heutzutage. GEMAINZam fröhlich und stark!

Erklärung der Ethik-Kommission des DFB

Die Ethikkommission des DFB hat die Aussagen von Clemens Tönnies immerhin klar als „rassistisch“ benannt. Das hatten u.a. die Julius-Hirsch-Preisträger*innen und ihre Unterstützer*innen gefordert. Damit hat die DFB-Kommission dem Urteil des Schalker Ehrenrats („Verdacht des Rassismus ist unbegründet“) widersprochen. Wir verstehen das so, dass der Fall damit wie bei Gericht zur Neuverhandlung an die untere Instanz – in diesem Falle der Schalker Ehrenrat – zurück verwiesen worden ist.

Appell an die DFB-Ethikkommission

Am Donnerstag, den 15. August, befasst sich die DFB-Ethikkommission mit der Causa Tönnies. Zahlreiche Julius-Hirsch-Preisträger (und weitere Unterstützer) haben aus diesem Anlass einen Appell an die Ethikkommission gerichtet. Mit dem Julius-Hirsch-Preis zeichnet der Deutsche Fußball-Bund seit 2005 Personen, Initiativen und Vereine, die sich als Aktive auf dem Fußballplatz, als Fans im Stadion, im Verein und in der Gesellschaft beispielhaft und unübersehbar einsetzen: