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Wie alles begann

Wir sind Fans, deren Herz und Verstand dem Verein Schalke 04 gehören. Wir wollen den Verein, den Fußball und unsere Stadt feiern. Genau diese Freude war 1992 schwer getrübt, fast unmöglich, als die Gründungsmitglieder der Initiative zusammensaßen. Die Empörung über die zunehmende Ausländerfeindlichkeit in unserem Land, in unserer Region und vor allem im Parkstadion durfte nicht in Tatenlosigkeit enden.

Gründungszeit

  • Unwort des Jahres 1991: „ausländerfrei“
  • Unwort des Jahres 1992: „ethnische Säuberung“
  • Unwort des Jahres 1993: „Überfremdung“

Mehr als nur Worte:
Eine bundesweite Welle von Gewaltanschlägen, das gesellschaftliche Klima spiegelt sich auch im Stadion wieder.

Die Schalker Fan-Initiative gegen Rassismus und Diskriminierung e.V. wurde im Jahre 1992 gegründet.

Die ersten Aktionen schafften Aufmerksamkeit für das Thema – und zeigten vor allem, dass es Schalker Fans gibt, die sich in ihrem sportlichen Umfeld politisch und sozial für ihre Werte engagieren.

 

 

 

 

 

Auszeichnungen

Wir für sind unsere ausschließlich ehrenamtliche Tätigkeit mehrfach ausgezeichnet worden u.a. vom

  • Deutscher Bundestag (1997),
  • Land NRW (2000),
  • Paritätisches Jugendwerk (2001)

Im Rahmen der Wettbewerbe

  • Grenzüberschreitungen (2007),
  • Aktiv für Demokratie und Toleranz (2007),
  • Revier 2.0 (2007)

Wir stehen seit 1992 für Integration und gegen Diskriminierung, beim Fußball und in unserer Stadt.

Derzeit haben wir rund 350 Mitglieder, somit sind wir einer der größte antirassistische Fan-Club eines deutschen Sportvereins.

Was wir ehrenamtlich tun

Kein Fußball den Rassisten

  • Initiierung eines Antirassismus-Paragraphen in der Vereinssatzung des FC Schalke 04 (1994) und von Stadionverboten für Mitglieder rechtsextremistischer Parteien,
  • Aktionen für Integration und gegen Rassismus, Diskriminierung und Homophobie,
  • Ansprechpartner für Medien, kompetenter und gefragter Ratgeber zum Thema Antirassismus im Fußball,
  • Fußball aktiv: Mondiali Antirazzisti, Fußballturniere, Eurofan.

Auch nicht in unserer Stadt

  • Projektarbeit für Integration und gegen „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“.
  • Aktionen mit geflüchteten Menschen in Gelsenkirchen.
  • Bildung und Aufklärung durch präventive Jugendarbeit.
  • Unser Fanladen: Projektbüro, Treffpunkt, Kulturraum, Shop.

Immer wieder

  • Lesungen, Filmabende, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops und Fußballturniere.
  • Teilnahme an den FARE-Aktionswochen, Laut gegen Rechts, Demonstrationen und Kundgebungen.
  • Mitglied in Fan-Gremien, Zusammenarbeit mit Institutionen in der Stadt Gelsenkirchen.
  • Jeden ersten Sonntag im Monat „Konspirativer Kaffeeklatsch“ mit selbstgebackenem Kuchen in unserem Fanladen.

International

Mit guten Freunden in ganz Europa gegen Diskriminierung, u.a. in den Netzwerken FARE (Football Against Racism in Europe) und BAFF (Bündnis Aktiver Fußball-Fans).

Den Wurzeln verpflichtet – deutsch-polnische Fan-Verständigung mit Fans von Lech Poznan, Schülern in Gelsenkirchen und Kraków, Besuchen in Oberschlesien.

Gemeinsam