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(Revier-Sport) Multikulti-Pokal
für "Woman Allstar Team" In Montecchio, Italien,
fand vom 4. bis 8. Juli zum sechsten Mal die
Antirassistische Fan-Fußball-WM statt. Im Bus der Schalker
Fan-Initiative
wurde Fan-Freundschaft von Anfang an groß geschrieben: Außer
den Schalkern
waren die "Lost Boyz Flingern" (Fortuna Düsseldorf),
jeweils ein Fan von
Eintracht Braunschweig und vom 1. FC Nürnberg, sowie Mitglieder
von den
"Feuchten Bibern" (FC St. Pauli) an Bord.
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Am Sonntag standen dann
die letzen 32 Mannschaften des Kleinfeld-
Fußball-Turniers fest. Obwohl bei fast allen Teams der Spaß
am Spiel und die
Fairness im Vordergrund standen, kam es im Finale zum Spielabbruch.
Die
lateinamerikanische Community aus Parma ("Latino America Parma")
und die
senegalesische Auswahl aus Varese spielten einen dermaßen
harten Fußball
gegeneinander, dass die Zuschauer sie auspfiffen und der Ball entwendet
wurde. Das Spiel wurde abgebrochen und das Team aus Varese disqualifiziert,
weil sie, allen Ehrgeiz in Ehren, den Sinn und Zweck der Fan-WM
nicht
verstanden hatten.
"Diszi" für Senegal
Ein kleiner Wermutstropfen, der aber dem Turnier nicht schadete.
Im
Vordergrund standen neu geknüpfte Fan-Freundschaften, ergiebige
Gespräche
von engagierten Fans aus ganz Europa, sowie das gemeinsame Singen
von
Liedern. Auf der Hitliste ganz vorne: "Berlusconi! Pezzo di
Merda!"
(Berlusconi ist ein Stück Sch...e!).
Den Multikulti-Pokal, der den Veranstaltern am wichtigsten ist,
gewann das
"Woman Allstar Team" aus Sheffield. Das Team besteht aus
Frauen aus England,
Pakistan, Arabien und Indien. Sie spielten einen freundlichen, fast
körperlosen, Fußball und hatten somit die Intention des
Turniers am besten
umgesetzt. Der diesjährige Ultra-Säufer-Pokal ging an
die Schalker. Da sie
aber mit Trinken beschäftigt waren, konnten sie ihn leider
nicht in Empfang
nehmen... |